Die Suche nach der einen perfekten Jeans kann super mühsam sein. Du bist regelmäßig verzweifelt und überhaupt gibt es so viele Versuchungen, dass du gar nicht so genau weißt, welche du nehmen sollst? Einfach die Erstbeste zu nehmen, wird uns wahrscheinlich nicht glücklich machen. Aber genauso wenig, wenn wir zu kritisch sind und gar nicht erst eine mitnehmen. Damit du trotzdem deine Lieblingsjeans findest, möchte ich gern mit dir ein paar Tipps teilen, wie du ein paar typische Fehler beim Shopping erfolgreich vermeiden kannst:  

Tipps zum Kauf deiner Lieblingsjeans | Die 10 besten Tipps, damit du die perfekten Jeans findest | Carolin Kania | Dein strahlendes Ich | Expertin für authentische Stilberatung

10 Tipps zum Kauf deiner Lieblingsjeans

1. Immer nur zu dem einen gleichen Jeans-Typen greifen

Skinny Jeans oder Jeans im Boyfriend-Style haben sich mittlerweile durchgesetzt. Aber hast du nicht vielleicht einmal Lust eine Mom Jeans auszuprobieren? Vielleicht stellst du auch beim Ausprobieren fest, dass ein Bootcut die Beine mit hohen Schuhen nochmals verlängert. Oder aber eine Cropped Jeans, vielleicht sogar im Destroyed Look, dank des verkürzten Schnitts den Blick auf deine schmalen Fesseln frei gibt? Einfach mal etwas Neues ausprobieren. So kommt wieder ein wenig Abwechslung in den Kleiderschrank.

2. Die Bundhöhe völlig außer Acht lassen

Jeans mit hohem Bund setzen den Fokus auf Hüfte und Po. Daher stehen sie besonders Frauen mit langer, schmaler Taille. Wer genau diese Partien nicht betonen will, greift am besten zu Jeans mit mittelhohem Bund. Das streckt normalerweise den Oberkörper. Ich bin ein Fan von Low Waist oder High Waist und kann mich persönlich mit Mid Waist an mir so gar nicht anfreunden. So, sollte jeder für sich die verschiedenen Bundhöhen einmal ausprobieren und feststellen, was einem am meisten schmeichelt und worin man sich am wohlsten fühlt.

3. Die Waschungen nicht beachten

Dunkle Farben verschlanken, helle tragen optisch auf – eine einfache Moderegel. Wer also will, dass seine Beine schlanker wirken, trägt dunkle Jeans – am besten ganz ohne Waschung. Wer sich dagegen zu schmal findet, setzt auf Jeans mit hellen Waschungen oder ausgeblichenen Stellen insbesondere an den Oberschenkel oder am Po. Verzierungen, wie Patches oder Stickereien tragen auch nochmals auf. Also Augen auf bei der Wahl der Waschungen!

4. Fehlende Beachtung für das Material

Es lohnt sich sehr einen Blick auf die Materialzusammensetzung der Jeans zu werfen. Wie sich Jeans beim Waschen verhalten, hängt vor allem von den verwendeten Stoffen und ihrer Qualität ab. Jeans mit einem hohen Baumwollanteil können etwas schneller und stärker einlaufen als eine mit hohem Elasthan-Gehalt und geben dann etwas weniger nach mit der Zeit. Anders sieht es aus bei Hosen mit einem hohen Elasthan-Gehalt. Diese können super schnell ausbeulen. Aus meiner Erfahrung reichen 3-5% Elasthan-Gehalt völlig aus. Andernfalls sollte man tatsächlich überlegen eine Nummer kleiner zu kaufen, weil sie sich so schnell weiten und dann Falten werfen können. Damit man sich für die richtige Größe entscheiden und die Frage klären kann, ob und wie viel sie sich wohlmöglich weitet, hilft der Check der Materialzusammensetzung.

5. Sich von Größenangaben aus der Bahn werfen lassen

Deine Kleidergröße ist normalerweise eine 38 und nun passt du nicht einmal mehr in eine Größe 42? Kein Grund zur Panik – du hast nicht vergessen deine Waage aufzusuchen. Es ist wahrscheinlicher, dass das Jeanslabel ein eigenes Größenraster hat. Bei dem einen ist die Größe eine 28/32, bei einer anderen Marke eine 30/34. Deshalb ist es wichtig einzig und allein auf die Passform zu achten und Größenangaben lieber zu ignorieren. Sonst ist man doch nur unnötig frustriert.

6. Die Rückansicht ignorieren

Mit dem Spiegelbild von vorn ist man meist kritisch. Aber in der Umkleidekabine wirft man dann nur einen kurzen Blick über die Schulter, um zu checken, wie die neue Jeans am Po sitzt. Dabei kann es sein, dass das Bild, etwas verzerrt ist. Deshalb am besten deine Shopping-Begleitung fragen, ob sie mit dem Smartphone kurz ein Foto machen kann. Oder wenn du allein unterwegs bist, fotografierst du dein Spiegelbild über die Schulter, um die Ansicht zu prüfen. Und wenn die Jeans zu viele Falten in der Kniekehle wirft, passt da etwas nicht optimal.

7. Nicht auf die Gesäßtaschen achten

Für deine Rückansicht und einen guten Sitz spielen auch die Gesäßtaschen eine wichtige Rolle: Wo sitzen die Gesäßtaschen und wie groß sind sie? Denn du entscheidest, ob du einen straffen und knackigen Hintern hast oder ob er eher groß und hängend wirkt. In der Regel gilt: Je größer die Taschen, desto größer der Po und je tiefer und schräger ihre Platzierung, desto „hängender“ wirkt das Hinterteil. Frauen mit kleinem Po können ihr Gesäß also mit großen Taschen voller schummeln. Und knackig soll er doch so oder so sein.

8. Das restliche Outfit vernachlässigen

Die meisten Frauen achten beim Hosenkauf «nur» darauf, ob das Modell passt – und vergessen wie es zum Rest des Outfits passt: Verkürzte Schnitte können schnell zu Socken oder nackten Füßen in der Umkleidekabine so wirken, als würden Sie „Hochwasser“ tragen. In Kombination zu Ankle Boots mit hohem Schaft oder zu High Heels, überzeugt die gecroppte Beinlänge dann aber doch. Somit zählt auch das restliche Outfit für deine Lieblingsjeans.

9. Sich bei der Anprobe zu wenig Zeit nehmen

Beim Shoppen lassen wir uns nicht immer Zeit. Wer nur kurz in die Umkleidekabine huscht und in drei Minuten wieder draußen ist, bereut seinen Jeanskauf zu großer Wahrscheinlichkeit irgendwann. Wer dagegen mit der anprobierten Jeans ein paar Schritte läuft, sich hinsetzt, in die Hocke geht und sich etwas stretcht, wird viel schneller merken, ob Schnitt, Passform und Material wirklich optimal sind. Damit findest du heraus, ob es sich um einen potenziellen Kandidaten für deine Lieblingsjeans handelt.

10. Die Jeans einfach mitnehmen ohne anzuprobieren

Wer, aus welchem Grund auch immer, mal keine ausreichende Zeit zum Jeanskauf hat, kann sich zwei einfache Tricks merken, um schnell überprüfen zu können, ob eine Hose passen könnte oder nicht:

Faust zusammenballen und den Unterarm in den Hosenbund stecken. Wenn der Arm von Ellenbogen bis Faust reinpasst, müsste die Hose auch gut an der Hüfte sitzen. Oder du probierst den Trick aus, bei dem du den Bund der Jeans um den Hals legst. Das sollte auch ein Indiz in der Not sein.

Dieser Trick sieht vermutlich noch etwas seltsamer aus als der vorherige. Um die Länge der Jeans zu prüfen, greife die Jeansenden mit beiden Händen und strecke die Arme auseinander. Sitzt der Schritt direkt unter dem Kinn, ist die Beinlänge ideal für deine Lieblingsjeans.

Jetzt findest du deine Lieblingsjeans

So, ich hoffe du fühlst dich nun gewappnet das nächste Mal deine eine Lieblingsjeans zu finden. Das wäre doch schade, wenn sie immer noch nicht dabei wäre. Was sind deine (leidigen) Erfahrungen beim Jeanskauf? Ich bin gespannt auf deine Erfahrungsberichte.

Schön, dass du da bist! 

Hallo, ich bin Carolin, Expertin für authentische Stilberatung und Positive Psychologie. Ich unterstütze Frauen dabei ihren ganz persönlichen und authentischen Stil zu finden und wieder an sich selbst zu glauben, damit sie das Leben führen, das sie sich wünschen. Ich zeige dir, wie du mit deinem authentischen Stil deine Ausstrahlung vervielfachst. 

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